In den letzten Jahren hat sich das Frühlesen für Kinder mit Down-Syndrom mit dem wesentlichen Ziel entwickelt, das Sprechenlernen und den Sprachaufbau zu fördern. Die von Patricia Oelwein, von Sue Buckley und im Macquarie-Programm beschriebenen Methoden wollen durch eine Visualisierung der zu lernenden Wörter die Schwäche im auditiven Bereich, die bei Kindern mit Trisomie 21 nachgewiesen wurde, ausgleichen. Kinder mit Down Syndrom werden als visuelle Lerner bezeichnet, weil sie besser verstehen, was sie sehen als was sie hören. Gerade deshalb sind für sie ganzheitliche Leselernmethoden so wichtig. Bei der Vermittlung des Lesens geht es somit nicht primär um die Kulturtechnik, sondern das Lesen wird als wichtige Hilfe auf dem Weg zur Sprache gesehen.
Nach langjähriger Erfahrung – vor allem im Ausland – mit Frühlese-Programmen kann man vom der positiven Beeinflussung der Sprachentwicklung ausgehen. Auch bringt ein frühes Lesen wichtige Erfahrungen, die für das schulische Lernen wichtig sind, mit si