Wir danken Marianne Steinlin Hotz für diesen Artikel!
Jede Geburt eines Kindes verändert das Leben der Eltern grundlegend.
Bei der Geburt eines Kindes mit Down Syndrom tauchen unterschiedlichste Gefühle, Unsicherheiten und Fragen auf.
Den Kontakt mit der heilpädagogischen FrüherzieherIn können die Eltern direkt nach der Geburt ihres Kindes mit Down Syndrom aufnehmen, um die ersten auftauchenden Fragen und Ängste zur Behinderung zu besprechen.
Mögliche Fragen sind:
Die FrüherzieherIn versucht auf die sehr unterschiedlichen Fragen der Eltern empathisch einzugehen und sie zu beantworten. Sie begleitet sie in ihrer ersten Auseinandersetzung und Trauer über die Geburt eines Kindes mit Down Syndrom und sucht gemeinsam mit ihnen Wege, wie sie ihren Alltag gestalten können. Die FrüherzieherIn verweist auf die unterschiedlichen und individuellen Entwicklungsmöglichkeiten von Kindern mit Down Syndrom und zeigt die speziellen Bedürfnisse dieser Kinder auf.
Für die Unterstützung folgender Aufgaben besucht die FrüherzieherIn die Familien mit ihrem neugeborenen Kind mit Down Syndrom zu Hause:
Die FrüherzieherIn arbeitet nach dem Modell der kooperativen Pädagogik und des Empowermentansatzes: Es ist ihr/ihm wichtig, die Ressourcen der Familie und des Kindes aufzusuchen, zu aktivieren und zu unterstützen. Gemeinsam suchen die FrüherzieherIn und die Eltern Ideen und Wege, um die Entwicklung und das Leben mit dem Kind mit Down Syndrom sinn- und freudvoll zu gestalten und zu begleiten.
Marianne Steinlin Hotz
Freiberuflich tätige Früherzieherin
BVF Mitglied
Früherzieherinnen finden: