Logo insieme, insieme 21 8000 Zuerich
Spendenkonto PC 85-7693-2

Down Syndrom und autistische Störungen - Was wissen wir heute?


George T. Capone, MD

Diagnose Down Syndrom und Autismus. Was tun?

Wenn man nach langem erfolglosem Suchen nach einer Erklärung für das Verhalten des Kindes endlich die Diagnose kennt, kann diese zunächst eine Erleichterung bedeuten. Aber diese neue Behinderung Autismus wirft neue Fragen auf. Aus medizinischer Sicht gilt es zu überlegen, ob das Kind Medikamente bekommen soll, die hauptsächlich bei älteren Kindern wegen spezieller Verhaltensauffälligkeiten eine Hilfe sein können. Vor allem wenn das Verhalten das Lernen oder die soziale Akzeptanz des Kindes beeinträchtigt. Obwohl es weder eine Heilungsmethode gibt für das Dowhn Syndrom noch für Autismus, können bestimmte Verhaltensweisen dennoch behandelt werden. Dies sind beispielsweise:

  • Hyperaktivität und Aufmerksamkeitsprobleme
  • Reizbarkeit und Aengste, Schlafstörungen,
  • aggressives oder zerstörerisches Verhalten (kann manchmal reduziert werden),
  • selbst verletzendes Verhalten (kann manchmal reduziert werden)

Bei allen Bemühungen, die sie unternehmen, um so gut wie möglich für das Kind zu sorgen, sollten Sie nicht das Wohl der Familie aus dem Auge verlieren. Sie sollten sich darüber im Klaren sein, dass Sie nur eine bestimmte Zeit und Energie in dieses 'Projekt' stecken können. Es werden gute und schlechte Zeiten kommen und wenn Sie keine Auftankmöglichkeiten haben, ist ein 'Burn-out-Syndrom' unvermeidbar. Es gibt für Familien in dieser Situation tatsächlich eine Mehrbelastung. Deshalb sollten Sie Schwierigkeiten nicht versuchen 'wegzustecken' sondern immer im Gespräch miteinander als Eltern und Familie bleiben und in einem regelmässigen Kontakt mit Fachleuten stehen. Nur so kann man die Situation meistern.

Down Syndrom und Autismus – Was bedeutet das?ÜbersichtZusammenfassung
Nina
Diese Seite wurde letztmals geändert am 29.03.2008