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Down Syndrom und autistische Störungen - was wissen wir heute?


George T. Capone, MD

Der Autor, George T. Capone M.D., ist Direktor der Down Syndrome Clinic und Arzt in der Neurobehavioral Unit im Kennedy Krieger Institute in Baltimore, Maryland. Dieser Artikel erschien in der Zeitschrift Disability Solutions, Volume 3, Issue 5 & 6, einer Publikation der Enoch-Gelbard Foundation.

Übersetzung: Cora Halder, erschienen im 'Leben mit Down Syndrom' Nr. 34, Mai 2000

Es gibt wenig Literatur oder Studien über die doppelte Diagnose Down Syndrom und Autismus. Vielmehr nahm man noch vor nicht sehr langer Zeit an, dass diese beiden Diagnosen nicht zusammen auftreten könnten. Man erzählte Eltern, dass ihr Kind mit Down Syndrom geistig schwerst beeinträchtigt war, ohne nach einer Ursache zu suchen. Heute hat die Medizin erkannt, dass auch bei Menschen mit Down Syndrom tief greifende Entwicklungsstörungen, wie Autismus oder Zwangsneurosen, vorkommen können. Weil diese Erkenntnisse für Fachleute aus dem medizinischen und pädagogischen Bereich noch relativ neu sind, weiss man erst wenig über Kinder und Erwachsene mit dieser doppelten Diagnose. Im Kennedy Krieger Institut werden seit einigen Jahren Daten zu dieser Thematik gesammelt. Erste Ergebnisse werden in diesem Artikel dargelegt.

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Anita
Diese Seite wurde letztmals geändert am 28.03.2008