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Liebe Leserin, lieber Leser
«Die schönste Zeit des Jahres», so werden Ferien gern genannt. Toll, wenn es so ist. Wenn die Seele baumeln kann, der Körper aufatmen, der Geist weitschweifen oder einkehren, alles, wie man es mag.
Wenn man nach den Ferien entspannt und frisch gestärkt und ein bisschen braun (aber natürlich nicht zu sehr, vonwegen der Falten) wieder in den Alltag einsteigen kann
Das alles ist aber nicht selbstverständlich. Zum Beispiel ergibt ein ausbüxfreudiges Down-Syndrom-Kind plus eine belebte Strasse vor dem Ferienhotel eher eine Blutdruckkrise als gute Erholung. Von derartigen Ferienhürden können viele Eltern ein Lied singen.
Doch natürlich gibt es auch Schönes zu vermelden: etwa freundliches, unkompliziertes Hotelpersonal; Leute, die das «Kind mit besonderen Bedürfnissen» herzlich aufnehmen.
In verschiedenen Berichten schildern unsere LeserInnen in diesem Heft ihre Ferienfreuden und -leiden. Um es vorwegzunehmen: die Freuden überwiegen! Dafür, dass dies auch für behinderte Menschen zutrifft, dass auch sie nach ihrem Geschmack Urlaub machen können, setzen sich zahlreiche Organisationen ein. Zum Beispiel die regionalen Insieme-Vereine, die vielerorts mit attraktiven Ferienangeboten aufwarten. Dazu Procap, Plusport, Pfadi Trotz Allem und und und. Wir stellen in diesem Heft einige vor und wünschen Ihnen schon jetzt schöne, erholsame Ferien!
Nun möchte ich mich noch von Ihnen verabschieden. Nach zwanzig Ausgaben «aktuell21» ist es Zeit, finde ich, die Verantwortung dafür weiterzugeben. Doch ich denke gern zurück:
Die Redaktionsarbeit war sehr befriedigend und ich erlebte viel Interessantes dabei. Ausserdem konnte ich eine Menge lernen. Nicht zuletzt über den Computer, der anfangs nicht selten gehörig an meinen Nerven sägte!
Ihnen danke ich, dass Sie geduldig die Editorials und Artikel gelesen haben, die ich Ihnen aufgetischt ...haben Sie doch, oder??
Meiner Nachfolgerin, meinem Nachfolger wünsche ich viel Freude bei der Arbeit für «aktuell21»!
Mit ganz herzlichen Grüssen
Beata Beer