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2001/1: Pränatale Diagnostik


Inhaltsverzeichnis

Hauptthema

  • Pränatale Diagnostik: Überblick
  • Einfach guter Hoffnung sein,
  • das genügt nicht mehr
  • Die Humanität steht auf dem Spiel
  • "Meinen Mann belastet es heute noch…"
  • "Wir mussten über Leben und Tod entscheiden"
  • Die Konsequenzen der pränatalen Diagnostik
  • "Das Risiko ist eben da"
  • "Wir hätten die Konsequenzen tragen müssen"
  • "Die Angst bleibt"
  • Trotz allem
  • Warten auf Céline
  • Nadja, die Erstgeborene

Varia

  • Ramses, herzlich geliebt
  • Dank an unsere Mitglieder
  • Bibliothek
  • Mailingliste
  • Schulische Integration
  • Beratungen E. Wilken
  • Tagung
  • Unterstützte Kommunikation

Editorial

Liebe Eltern liebe Leserin, lieber Leser

Die Selbstbestimmung ganzer Völker und eines Einzelnen gehören zu den Grundrechten. Dass diese Selbstbestimmung jedoch nicht einfach gewährt wird, zeigt einerseits die politische Situation vieler Länder sowie andererseits die rechtliche Problematik des Individuums in vielen Alltagsfragen.

Diese Ausgabe beschäftigt sich jedoch weder mit den Menschenrechtskonventionen, noch mit Rechtsfragen. Es geht hier auch nicht um das vieldiskutierte Recht der Frauen auf ihren Bauch. In diesem Heft werden Sie über unterschiedliche Aspekte der pränatalen Diagnostik sowie persönliche Erfahrungen und Entscheide lesen können.

Die Diskussionen über die pränatale Diagnostik und ihre Folgen werden heute vielerorts geführt.

  • Welche der angebotenen Möglichkeiten sind sinnvoll?
  • Lösen die neuen Methoden auf zukünftige Eltern Druck aus oder nehmen sie vielmehr die Ängste?
  • Bringen sie uns dem Recht nach einem geplanten, gesunden Wunschbaby näher?
  • Aber haben wir überhaupt ein solches Recht? Ist es nicht vielmehr unsere Aufgabe, das Unberechenbare und das Schicksal in unserem Leben anzunehmen?

Trotz vieler Gespräche muss das zukünftige Elternpaar, die schwangere Frau, sich selber entscheiden. Es ist ihr Leben, es ist ihr Recht.
Die Aufgabe aller besteht darin dafür zu sorgen, dass es auch ihr Recht bleibt und dass niemand zu einer Entscheidung, welcher auch immer, gezwungen wird.

Offene Ohren und Herzen wünscht Ihnen herzlich
Ihre

Nora Junod

Titelbild aktuell21
Diese Seite wurde letztmals geändert am 22.03.2008